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Impressionen

Flavio Apel III

„Es war einmal ein kleiner Junge, der an einem malerischen Ort unweit von Rom aufwuchs. […] Als er zu einem jungen Mann heranwuchs und bemerkte, dass seine Bilder Menschen zutiefst berührten, entschied er sich Künstler zu werden. Heute wie damals bereitet ihm nichts mehr Freude als mit einem Bleistift hauchdünne Linien zu Papier zu bringen. Fast unsichtbare Striche, die mehr einem Haar als einer Zeichnung ähneln. Stunden, Tage und manchmal Wochen vergehen, bis die zarten Linien erkennbare Formen annehmen.“ (aus ‚Andacht zum Unbedeutenden – Bleistiftzeichnungen von Flavio Apel‘, Galerie Rasch, Anjelika Spoth (Autoren), Taschenbuch 66 Seiten, ISBN-10: 1724068822)

 

Neben Insekten, silbernem Besteck und Augen liegt ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit auch in Portraits und Frauengestalten, die er wiederum mit Insekten und leblosen Gegenständen wie Besteck in geheimnisvolle Kompositionen verwandelt.

Wenn es heißt, der Künstler widme sich seit seiner Kindheit der Suche nach Perfektion, so scheint er diese erreicht zu haben, betrachtet man das Maß an realistischer Genauigkeit, mit der er die feine Spitze, in die seine Models gekleidet sind, zeichnerisch wiedergibt.

 

Vielleicht hat dieses "Künstlerportrait" Lust auf seinen Workshop "(Hyper-) Realistisches Zeichnen am 14./15.11.2020 gemacht.

 

Die Perfektion des Künstlers soll aber nicht einschüchtern oder Angst machen. Apels Können in Verbindung mit seinen pädagogischen Fähigkeiten öffnen diesen Kurs sowohl für Künstler mit Vorkenntnissen als auch für Zeichenanfänger.

 

Aufgelockert wird der Kurs durch kurzweilige Zeichenübungen, die das dreidimensionale Sehen schulen und die den Umgang mit dem Bleistift um weitere Facetten bereichern.

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