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Impressionen

Kurs-Nachlese / Jens Hübner 18./19. Juni 2020 in 2 Akten Aquarellieren mit Stiften - Unterwegs skizzieren und kolorieren

Ein Hübner ist schon eine Reise wert – aus Nah und Fern rückten sie heran, die Zeichenbegeisterten und, das gilt zumindest für die Wiederholungstäter, die Hübner- und Burgsüchtigen.

Tricks zum Skizzieren mit Stift und Pinsel – die haben wir gelernt. Und zeichnend unterwegs zu sein mit nicht mehr als dem absolut Notwendigen bewaffnet, nämlich Skizzenbuch, Wassertankpinsel und einem wasserlöslichen Stift.
Der erste Tag, so verregnet wie er war, bot sich geradezu für die eh vorgesehene Theorieeinheit an.

Wie gehe ich mit Aquarellstiften um, welches Farbspektrum kann ich aus ihnen herauskitzeln, wie kombiniere ich die Farben, setze ich Akzente, wie schaffe ich räumliche Tiefe mit Tonwerten und Farbe.

Dann noch ein paar Specials wie Abreibungen, Farbsprenkel, -spritzer und –klekse oder Stempeln mit Markertinte sowie Vorstellung der gängigen wasserlöslichen Zeichenmittel wie wasserlösliche Fineliner und Filzstifte, Marker und Bleistifte, Füllhalter and so on.

Dass dann natürlich auch noch Basics wie Perspektive oder Bildaufbau zumindest gestreift wurden, machte den theoretischen Teil schön rund.

Bei aller Theorie durfte natürlich auch die Praxis nicht fehlen. Haben wir am ersten Tag noch gezwungener Maßen von Fotos der Umgebung gearbeitet, die Jens beim Frühsport geschossen hatte, konnten wir am zweiten Tag bei sattem Sonnenschein in die unmittelbare Umgebung hinter der Burg und hinter dem Kloster im Hersteller Feld ausschwärmen.

Hier entstanden Fotos am Papageienhof, am Erlenhofcafé und am Lindenhof.

Jens machte es vor, wir guckten zu und taten es ihm gleich. Der zeitlich vorgegebene Rahmen pro Skizze, 2 Minuten!, brachte uns noch mehr zum Schwitzen – alles unter der Annahme, man befinde sich in einer Wandergruppe und wolle durch allzu langes Verweilen nicht den Zorn aller auf sich laden. Das kennt jeder, der unterwegs zeichnet, nur zu gut, und manch einer lässt es deswegen womöglich ganz sein.

Jetzt wissen wir aber, wie wir das Problem umgehen und später in aller Ruhe zu Hause oder in der Gaststube die Skizze genüsslich nachbearbeiten und kolorieren können oder gar als Grundlage für ein „echtes“ Aquarellbild nehmen.
Genau das haben wir in dem letzten Teil dann nämlich auch noch einmal in der Burg gemacht.

All das war problemlos nach Maßgabe der aktuellen Coronaregeln möglich – im Burgatelier mit seinen 100 qm ließ sich „mit Abstand“ gut arbeiten und auch im großen Wintergarten und natürlich im Burgpark fiel Abstand halten auch nicht schwer.


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