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Zeichnen und Aquarellieren auf Reisen mit Jens Hübner

16.-17. Mai 2018 – ein Rückblick

Jens Hübner ist ein Phänomen, das man nicht beschreiben kann, man muss es erleben.

Ein moderner Globetrotter, der seine Passion zu seiner Profession gemacht hat und sein Wissen mittlerweile nicht nur deutschlandweit sondern auch über die Landesgrenzen hinaus an Zeichen- und Malfreudige weitergibt, die ihre optischen Eindrücke von unterwegs, mit Stift und Aquarell festhalten wollen.
Eine moderne Dieter-Thomas-Heck-Variante, der Non-Stop und praktisch ohne Luft zu holen Zeichentechniken aufs Anschaulichste und, wenn es sein muss, auch mit dem Skizzenbuch auf der Brust blind und über Kopf zeichnend erklärt.
Und wer schon einmal einen Workshop bei ihm besucht hat, der weiß sofort, was gemeint ist mit „Menschen sind Mohrrüben, die an der Wäscheleine hängen“. Ein typischer Jenssatz, der kurz und prägnant – und Reduzieren auf das Wesentliche, darum geht es letztendlich bei seiner Technik – erklärt, wie man Menschen auf die Schnelle und auch noch in der richtigen Perspektive darstellt.

Das nur als kurzer Anriss. Wer mehr über Jens erfahren möchte, findet Anworten auf viele seiner Fragen in der nächsten Buchhandlung.

Zum Workshop selbst: Der erste Tag des Workshops fand in erster Linie in dem kunstvoll restaurierten, farbenprächtigen großen Saal der neuen Burg statt. Nach einem einführenden Teil mit Erläuterung und Vorstellung der Materialien und Aquarelltechniken sowie Hinweisen zum Bildaufbau und den verschiedenen Mitteln der Perspektive hatten die Workshopteilnehmer reichlich Gelegenheit, das neu Erlernte praktisch umzusetzen.

Nach einer kurzen Mittagsstärkung im Wintergarten der Burg gab es einen kleinen Exkurs auf das Burggelände, wo jeder ausreichend Zeit fand, sich in dem für viele ungewohnten Umgang mit dem kleinen Skizzenbuch zu üben. Ein beliebtes Modell war die Jungfrau Maria mit Kind im Eibenring. 

Der zweite Tag startete auch wieder im großen Burgsaal, wurde aber schnell nach draußen verlegt. Eine instruktive Exkursion durchs Feld mit kurzen Malstationen, so z.B. der Blick auf das Bauernhofcafé Erlenhof, führte uns zurück an die Weser. Hier setzten wir mit der historischen Gierseilfähre über und hielten auf der Würgasser Weserseite den Blick Richtung Hannoversche Klippen und natürlich auch den Blick auf die Burg in unseren Skizzenbüchern fest. Die Gierseilfähre brachte uns zurück auf die andere Seite und dem Gasthaus zur Fähre, wo wir bei Sonnenschein auf der Terrasse zu Mittag aßen.

Viele der Teilnehmer waren so begeistert, dass sie sofort den nächsten Jenskurs im August „Landschaften im Reiseaquarell“ oder andere Burg-Kunstkurse buchen wollten.

So geht Kunst!  Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

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